Pakistan

Bereits seit 2005 - nach dem verheerendem Erdbeben - leistet die Diakonie Katastrophenhilfe Hilfe in Pakistan.

In 2010 wurde das Land von einer Flutkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes betroffen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen wurden mehr als 20 Millionen Menschen von den schlimmsten Überschwemmungen seit Jahren betroffen. Regenfälle, die weit heftiger als für die Monsunzeit üblich ausfielen, ließen Flüsse wie River Kabul, Swat und Indus über die Ufer treten. Mehr als 1,9 Millionen Gebäude sind zerstört oder schwer beschädigt. Tausende Menschen wurden von der Außenwelt abgeschnitten, denn vielerorts sind Brücken, Straßen und Kommunikationsverbindungen zusammengebrochen. Geschätzte 7 Millionen Menschen wurden obdachlos.

Zudem wurden Ernten weggespült, Viehbestände vernichtet und Weideland zerstört. Als die Wassermassen zurückgingen, wurden Häuser, Straßen und Felder von stinkendem Schlamm bedeckt. Bis die Felder wieder bewirtschaftet werden können, werden Monate, wenn nicht Jahre, vergehen, wodurch massive Versorgungsengpässe drohen.

Schätzungen zufolge belaufen sich die Schäden auf 3,5 Milliarden US-Dollar. Der Wiederaufbau wird angesichts des Ausmaßes der Schäden Jahre dauern. Wichtig für die Menschen sind jetzt der Aufbau von stabilen Häusern und die Hilfe zur Selbsthilfe, damit sich die Betroffenen wieder selbst ernähren können: „Die meiste Arbeit liegt noch vor uns“ so Carlos Guerrero, Bauexperte bei der Diakonie Katastrophenhilfe.

Aktualisiert Jänner 2011


Projekte

Die folgende Projekte sind bereits abgeschlossen:

Hochwasserbetroffene in Pakistan ©DKH