Syrien: Diakonie leistet Nothilfe über Grenzen hinweg
Die humanitäre Lage in Syrien spitzt sich vor dem Hintergrund der anhaltenden Kämpfe weiter zu. Laut UNO-Flüchtlingshilfe suchen 120.000 Menschen Zuflucht in Nachbarländern, wo sie dringend auf Hilfe angewiesen sind. Partner der Diakonie Katastrophenhilfe verteilen Hilfspakete an die Betroffenen
Die Gewaltspirale im Syrienkonflikt dreht sich unvermindert weiter. Fast täglich gibt es Zusammenstöße. Bombenanschläge und Gefechte haben schon viele Opfer gefordert. Aus Angst vor der Ausweitung der Kämpfe sind über 120.000 Menschen bereits nach Jordanien, in den Libanon, die Türkei oder den Irak geflohen, darunter viele Frauen und Kinder. Und es werden täglich mehr.
„Die Flüchtlinge brauchen jetzt die Dinge des täglichen Bedarfs, damit sie überleben können. Sie haben meist keine Mittel mehr, um sich selbst zu versorgen“, berichtet Rainer Lang, Sprecher der Diakonie Katastrophenhilfe in Deutschland.
Auch für die Partnerorganisationen ist die Hilfe für die Betroffenen im syrischen Krisengebiet eine besondere Herausforderung: „Vor allem im Land selbst ist die Hilfe ein schwieriges Unterfangen, das sorgfältige Koordination und Absprachen erfordert", so die Partner. Nur so lasse sich sicherstellen, dass die Bedürftigsten ungeachtet ihrer religiösen oder politischen Zugehörigkeit die nötige Hilfe erhalten.
Zusammen mit lokalen Partnern versorgt die Diakonie Katastrophenhilfe derzeit rund 28.000 syrische Flüchtlinge mit Hilfspaketen, die neben Nahrungsmitteln auch Kleidung, Bettwäsche, Hygieneartikel und Haushaltsbedarf beinhalten. Im Rahmen des weltweiten kirchlichen Netzwerks ACT Alliance unterstützt die Diakonie zudem sowohl Betroffene in den Nachbarländern als auch Familien, die innerhalb Syriens vertrieben sind.
Ein Video zur aktuellen Lage finden Sie auf unserer Facebook-Seite unter:
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PSK 23.13.300 (BLZ 60.000)
Kennwort: Syrien
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