Indien: Überschwemmungen in Assam. Lokale Partner helfen vor Ort.
Schwerer Monsunregen hat im nordindischen Assam Tausende Dörfer unter Wasser gesetzt. Mehr als 100 Menschen sind nach Angaben der Behörden bislang in den Fluten ertrunken. Über 500.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Oft gehören die Betroffenen zu den Ärmsten der Region: Arbeitsmigranten und kleine Reisbauern aus dem benachbarten Bangladesch. Nach dem Verlust ihrer Häuser und Felder stehen sie vor dem Nichts. Besondere Gefahr droht jetzt durch verschmutztes Trinkwasser und mangelnde Hygiene. Viele Trinkwasserquellen sind beschädigt oder verschlammt. Viele Menschen sind in Notunterkünften wie Schulen oder Gemeindezentren untergekommen, andere jedoch schlafen unter freiem Himmel, auf Dämmen oder Straßen.
Gemeinsam mit zwei lokalen Partnerorganisationen leistet die Diakonie Katastrophenhilfe Soforthilfe für die Hochwasseropfer im stark betroffenen Distrikt Barpeta. Am dringendsten benötigt, berichten die Hilfskräfte, werden Notunterkünfte, Trinkwasser, Nahrungsmittel, Kleidung und Haushaltsbedarf. Die erfahrenen Partner versorgen rund 5.000 Familien in 55 Dörfern mit Lebensmittelpaketen und anderen wichtigen Hilfsgütern.
Da die Monsunzeit aber noch bis September andauert, sind weitere Überschwemmungen zu befürchten.
