Fürbitten

  • 2008/10/30: Fürbitten zum 2. November 2008, 24. S. n. Trinitatis

    Schwere neue Kämpfe in der Kivu-Region des Kongo

    Lasst uns beten für das arme Volk Gottes
    im Osten des Kongo

    dass der Gott des Friedens allen ins Gewissen rede,
    die für den abermals ausgebrochenen Krieg Verantwortung tragen;

    dass Kinder und Flüchtlinge erste Hilfe finden,
    bevor sie zugrunde gehen;

    dass die schrecklichen Kriegsverbrechen an den Frauen
    eingedämmt werden durch die Wachsamkeit vieler;

    dass die Kirchen im Kriegsgebiet die Lasten tragen können,
    die eigentlich viel zu schwer sind;

    dass das Elend von Millionen nicht unbeachtet bleibt
    angesichts aktueller Sorgen um Finanzen und Wirtschaft.

    Lasst uns bitten für uns selbst,

    dass der Gott des Friedens unsere Gedanken und Gebete dorthin richte,
    wo Jesus zu finden ist:

    an der Seite derer, die alle Mühsal und Last tragen,
    die Menschen einander zuzufügen imstande sind.


    Präsidentenwahl in den USA, 4. November

    Wir bitten um den Geist der Besonnenheit
    und des guten Patriotismus
    für die Bürgerinnen und Bürger der Vereinigten Staaten,

    damit der Wahltag in ihrer Republik
    ohne Gewalt und gemäß ihrer Rechtsordnung vonstatten gehen kann.

    Angesichts der Konstellation,
    die viele Gemüter erhitzt,

    bitten wir für alle, deren Stimmen
    in der amerikanischen Gesellschaft Gewicht haben
    um die Fähigkeit der richtigen Worte und Gesten

    damit nach der Wahl
    aus Gefühlen der Enttäuschung oder des Triumphes
    kein Unheil entsteht.


    Notstände in Pakistan: Waffengewalt, Staats-Finanzkrise, Erdbeben

    Wir bitten für die Menschen in Pakistan,
    um das, was sie jetzt an nötigsten brauchen
    angesichts der verschiedenen Notstände,
    die ihr Land getroffen haben:

    um einen Alltag ohne Blutvergießen
    für die kleinen Leute in den Grenzregionen zu Afghanistan;

    um das tägliche Brot, Schulbildung
    und elementare Gesundheitsdienste für alle,
    auch in Zeiten der finanziellen Staatskrise;

    um Hilfe zum Überleben
    für die Opfer der jüngsten Erdbebenkatastrophe.

  • 2008/10/24: Fürbitten zum 26. Oktober 2008, 23. S.n. Trinitatis

    Indische Mondsonde gestartet

    Du missgönnst den Menschen in Indien nicht den Stolz

    über die Pläne und Ziele ihres Landes

    in der Weltraumfahrt.

     

    Zusammen mit Inderinnen und Indern,

    die ihr Land lieben,

    bitten wir dennoch für die Mächtigen der indischen Nation:

     

    Lass sie ihr wichtigstes Ziel erkennen und beherzigen

    im Sieg über bittere Armut und Rechtlosigkeit,

    die immer noch als drückende Last

    auf dem Leben von Abermillionen liegen.

     

    Segne diesen guten Kampf

    jeden Tag aufs Neue,

    damit Gerechtigkeit und innerer Friede

    eine große Nation

    zu einem Licht der Hoffnung machen,

    das in der ganzen Welt geachtet wird.

     

    Erhalte den indischen Partnerorganisationen unserer Kirche

    die Kraft, die Freiheit und den Mut,

    zu diesem Werk das Ihre beizutragen.

     

     

    Anhaltende Verfolgung der christlichen Minderheit in Orissa/Indien

    Um deinen Schutz bitten wir für unsere christlichen Glaubensgeschwister

    im indischen Bundesstaat Orissa,

    die schon seit Monaten Opfer von Hasspredigten,

    Gewaltttaten und Vertreibungen werden.

     

    Komme ihnen zu Hilfe durch die Einsicht politisch Verantwortlicher,

    die den Fanatikern Einhalt gebieten

    und falsche Beschuldigungen zurück weisen.

     

    Lass uns allen, denen unser Glaube kostbar ist,

    das Schreckensbild der gepeinigten Christengemeinden in Orissa

    zur Mahnung dienen,

     

    damit wir jeder Gewalttat im Namen der Religionen entgegen treten,

    aber zuerst dann, wenn sie begangen wird

    unter Missbrauch des Namens Jesu.

     

     

    52 Hilfsorganisationen weisen auf katastrophale Situation in Somalia hin

     

    Barmherziger Gott, für dich zählen keine kurzlebigen Schlagzeilen,

    sondern die lauten und die stummen Schreie verzweifelter Menschen.

     

    Deshalb bitten wir um Gehör und angemessene Reaktionen

    auf den erneuten Appell vieler Hilfswerke

    für die Menschen im Kriegs- und Hungerland Somalia,

    deren Not auch nach 20 Jahren im Chaos kein Ende nehmen will.

     

    Wir danken dir für jeden Menschen,

    der in Somalia noch den Mut und die Kraft hat

    uneigennützig und unparteilich Not zu lindern.

     

    Umfange sie bei ihrem gefahrvollen Werk mit deinem Schutz.

     

    Wir bitten um die Leitung des Gewissens

    für die Verantwortlichen aller Mächte und Machtgruppen

    die in den Somalia-Konflikt einbezogen sind:

     

    damit sie bereit werden das Leben der Menschen

    über ihr Streben nach Macht und Sieg zu stellen.



  • 2008/10/20: Fürbitten zum 19. Oktober 2008; 22. S. n. Trinitatis

    Botschaft des Welternährungstages: Zahl der Hungernden steigt steil an

    Für uns alle bitten wir

    um Gerechtigkeitssinn und Weitblick,

    damit die globalen Rettungspläne dieser Tage

    sich nicht beschränken auf die Welt des großen Geldes

    und unseren Anteil daran.


    Denn deine Sorge und dein Zorn,

    gelten der Epidemie des Hungers,

    die von neuem anschwillt

    in vieler Herren Länder:

     

    von Menschen gemacht

    und von Menschen zu besiegen

    bei gutem Willen,

    mit gerechten Ordnungen

    und mit Bruchteilen des Vermögens der Völker.

     

    Gerade heute bitten wir darum,

    dass die vielfältigen fairen Kreditinitiativen

    für die wirtschaftlichen Initiativen armer Gemeinschaften

    ihre Kraft entfalten;

     

    dass Frieden gestiftet wird,

    wo Bauern fruchtbare Böden brach liegen lassen müssen,

    weil Kriege wüten;

     

    dass nationale und internationale Agrarpolitik

    das Brot der Armen

    nicht vernichtet sondern vermehrt;

     

    dass wir alle das Menschenrecht auf Nahrung

    als einen Schatz unserer Rechtsordnung

    erkennen und verteidigen.


    Wecke in uns den Mut und Freude,

    Jesu Maß der Liebe und der Gerechtigkeit zu erproben,

    beim Brot und beim Geld.

  • 2008/10/09: Fürbitten zum 12. Oktober 2008, 21. S n. Trinitatis

    Weltweite Finanzkrise

    Stehe den ungezählten Menschen zur Seite,
    die in der Weltfinanzkrise keine Vermögenswerte zu verlieren haben:

    den Armen in unserem eigenen Land,
    die schon bisher von der Hand in den Mund leben mussten;

    der Mehrheit all unserer Zeitgenossinnen und Zeitgenossen,
    die trotz Fleiß und mühevoller Arbeit,
    niemals ein Bankkonto oder ein Sparguthaben besessen haben.

    Erhalte ihnen den Lebensmut, der wichtiger ist
    als alle Garantien, die Menschen zu geben vermögen

    und schenke ihnen Stunden des Glücks,
    die nicht käuflich sind.

    Wir danken dir für die segensreichen Wirkungen der Mikrokredit-Organisationen,
    mit denen fleißige, arme Menschen
    in vieler Herren Länder einander beistehen:

    schenke dieser Bankenwelt mit fairen Regeln weiter Erfolge,
    die auch uns zum Nachdenken bringen.

    Wir bitten aber auch für uns Alle,
    die heute eigene Vermögenswerte in Gefahr sehen:

    erinnere uns an den Schatz, den wir auf Erden und im Himmel haben,
    der schon heute und morgen mehr Sicherheit schenkt,
    als jedes Portfolio es vermöchte, nämlich

    dass Nichts uns trennen kann
    von deiner Liebe
    weder heute noch morgen,
    ob unser Geld Schaden nimmt oder nicht

    dass wir dem Rat Jesu folgen dürfen
    und unsere Zukunftsängste ablegen bei dir.


    Welternährungstag, 16. Oktober


    Wir danken dir für den Rang, den das Menschenrecht auf Nahrung
    in den vergangenen zwei Generationen
    in der internationalen Rechtsordnung gewonnen hat,

    und auch für den Beitrag den Bürgerinitiativen und Kirchen
    dazu leisten konnten.

    Sprich uns allen, Bürgerinnen und Bürgern
    und den politisch Verantwortlichen ins Gewissen,

    damit die aktuelle Weltfinanzkrise nicht zum Anlass wird,
    den globalen Kampf gegen die Ursachen des Hungers zu vernachlässigen.

    Mache uns bereit, im Kampf gegen den Hunger
    die gleichen Regeln gelten zu lassen,
    wie wir sie auf den Finanzmärkten fordern:

    den Rechten der Schwachen Vorrang zu geben
    vor den Ansprüchen der Herren des Geldes,

    damit der Welternährungstag in dieser Woche
    seinen Namen verdient
    und nicht Welthungertag heißen müsste.

  • 2008/10/02: Fürbitten Erntedank 2008

    Allmächtiger Gott,
    du bist es, der Zerbrochenes ganz macht,
    du bist es, der Blinde sehend macht.
    Du bist es, der Verletzte heil macht.
    Dafür danken wir Dir.

    Wir bitten um dein Eingreifen und deine Gegenwart hier,
    in unserem Land und weltweit, wo Deine Hilfe von Nöten ist.

    Wir legen dir das „Peace Centre for the Blind“ in Jerusalem vor
    Und bitten darum, dass den Menschen dort geholfen wird,
    dass blinden Menschen eine Chance gegeben wird,
    dass ihnen eine Zukunft gegeben wird.

    Wir legen dir das „Zentrum für Menschen mit Behinderungen in Sternberg“ vor
    Und bitten darum, dass Menschen mit Behinderungen Würde zugesprochen wird,
    dass Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft eingegliedert werden,
    dass sie eine Zukunft bekommen.

    Wir legen dir die Sorge für Kranke und Pflegebedürftige in unserem Land vor
    Und bitten, dass alte Menschen die Betreuung erfahren, die ihren Bedürfnissen entspricht,
    dass sie Menschen finden, die sie stärken und kräftigen,
    und sie ihre Gegenwart genießen können.

    Wir bitten, dass dein Reich durch die beiden Projekte ein Stückweit sichtbar wird.