Kongo: Nach der Vertreibung droht nun eine Hungerkrise
14.11.2008
Nachdem sich die Kämpfe im Kongo in den letzten Tagen immer weiter Richtung Norden ausgeweitet haben, wächst die Zahl der Menschen, die auf der Flucht vor der Gewalt ebenfalls immer weiter nach Norden ziehen. Allein in Süd-Lubero halten sich nach Schätzungen mittlerweile rund 60.000 Vertriebene auf.
Die Menschen brauchen dringend Lebensmittel, Wasser und Medikamente, aber auch längerfristige Ernährungshilfe. Wegen der anhaltenden Unsicherheit müssen die Hilfslieferungen allerdings immer wieder unterbrochen werden. Hilfsorganisationen fordern daher dringend einen Sicherheitskorridor für die humanitäre Hilfe.
Die Diakonie Katastrophenhilfe warnt vor einer Hungerkrise in Süd-Lubero, der einstigen Kornkammer des Nordkivu. Wegen der anhaltenden Unsicherheit konnten die Bauern ihre Felder nicht bestellen. Wenn nicht spätestens im Januar mit der nächsten Aussaat begonnen werden kann, droht nach der Flüchtlingskatastrophe eine massive Versorgungskrise.
Bereits jetzt leiden vor allem zahlreiche Kinder unter Mangelernährung. Der Partner der Diakonie Katastrophenhilfe der Lutherische Weltbund (LWF), der trotz der Kämpfe in den letzten Tagen in seinem therapeutischen Ernährungszentrum Kinder versorgen konnte, baut daher sein Ernährungsprogramm für mangelernährte Kinder aus. In sechs Ernährungszentren bei Kayna erhalten insgesamt 3.600 mangelernährte Kinder Zusatznahrung und medizinische Hilfe
Um die drohende Ernährungskrise abzuwenden, brauchen die Menschen neben Soforthilfe aber auch dringend Saatgut und landwirtschaftliches Werkzeug, damit sie so schnell wie möglich wieder mit dem Anbau beginnen können.
Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe verteilt daher an 4.800 Familien in Lubero Hacken und Saatgut für Getreide und Gemüse. Zielgruppe sind neben den neu angekommenen Vertriebenen, vor allem die Familien, die Flüchtlinge aufgenommen haben, obwohl sie selbst kaum genug zum Leben haben.
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden!
Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe
PSK 23.13.300 (BLZ 60.000)
Kennwort: Kongo
Online-Spende
Vielen Dank!
Die Menschen brauchen dringend Lebensmittel, Wasser und Medikamente, aber auch längerfristige Ernährungshilfe. Wegen der anhaltenden Unsicherheit müssen die Hilfslieferungen allerdings immer wieder unterbrochen werden. Hilfsorganisationen fordern daher dringend einen Sicherheitskorridor für die humanitäre Hilfe.
Die Diakonie Katastrophenhilfe warnt vor einer Hungerkrise in Süd-Lubero, der einstigen Kornkammer des Nordkivu. Wegen der anhaltenden Unsicherheit konnten die Bauern ihre Felder nicht bestellen. Wenn nicht spätestens im Januar mit der nächsten Aussaat begonnen werden kann, droht nach der Flüchtlingskatastrophe eine massive Versorgungskrise.
Bereits jetzt leiden vor allem zahlreiche Kinder unter Mangelernährung. Der Partner der Diakonie Katastrophenhilfe der Lutherische Weltbund (LWF), der trotz der Kämpfe in den letzten Tagen in seinem therapeutischen Ernährungszentrum Kinder versorgen konnte, baut daher sein Ernährungsprogramm für mangelernährte Kinder aus. In sechs Ernährungszentren bei Kayna erhalten insgesamt 3.600 mangelernährte Kinder Zusatznahrung und medizinische Hilfe
Um die drohende Ernährungskrise abzuwenden, brauchen die Menschen neben Soforthilfe aber auch dringend Saatgut und landwirtschaftliches Werkzeug, damit sie so schnell wie möglich wieder mit dem Anbau beginnen können.
Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe verteilt daher an 4.800 Familien in Lubero Hacken und Saatgut für Getreide und Gemüse. Zielgruppe sind neben den neu angekommenen Vertriebenen, vor allem die Familien, die Flüchtlinge aufgenommen haben, obwohl sie selbst kaum genug zum Leben haben.
Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet dringend um Spenden!
Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe
PSK 23.13.300 (BLZ 60.000)
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